Auf dem GV-Wochenende hat Angelika Matousek eindringlich vor dem Umgang mit modernen Medien und Big Data gewarnt: Wir lesen nicht immer nur das Schlechte in der Welt, sondern wir werden gezielt manipuliert.

Hier eine Antwort von mir auf eine Email Angelikas, in der sie uns die Lektüre eines Artikels nahelegt.

Liebe Angelika,

danke für den Link (https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/). Auch als IT-Experte muss ich den Artikel loben. Er schafft eine nüchterne Darstellung der Möglichkeiten, ohne gleichzeitig mit Halbwissen eine Verschwörungstheorie oder einen Pessimismus zu verbreiten.
Meine Meinung ist relativ klar: Wir haben es mit einer technologischen Erneuerung zu tun, die dem Buchdruck, der Zeitung, dem Radio (das z. B. für die Etablierung des Hitler-Regiems in den 30er Jahren gezielt eingesetzt wurde) und dem Fernsehen ähnlich ist. Jeweils in seiner Zeit entstehen dadurch gefährliche Verschiebungen, auf die man lernt zu reagieren. (Beim Buchdruck war es sogar eher eine Chance, der wir die Reformation verdanken.)
Die Demokraten in den USA werden in 4 Jahren mit Sicherheit anders dastehen – es wird ein Wettrüsten geben und die Waffe wird irgendwann stumpf. Auch wird sich die Schulbildung in 10-20 Jahren viel offensiver damit auseinandersetzen (so wie ich in der Schule gelernt habe nicht alles 1:1 aus der Tagesschau aufzunehmen, sondern zwischen den Zeilen zu lesen).
Es gibt also eine Menge zu verstehen und zu tun. Da gebe ich Dir recht 🙂
Gruß, Martin

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